Robert Eder – neue Werkschau und Literaturperformance!

von 16.07.2019 bis 12.08.2019

Am 16. Juli ist Robert Eder beim Jour fixe am 16. im 16. mit experimentellen Arbeiten vertreten – sowohl mit der Werkserie „Feldarbeiten“ als auch mit literarischen Performance „Sprechautomat“.

 

Seit langem beschäftigt sich Robert Eder mit der Übersetzung landschaftlicher Gegebenheiten in abstrakte bzw. stilisierte Bildkompositionen. Diese Werke sind von den Feldern und Fluren des Wein- und Waldviertels und im Speziellen vom Horner Umland inspiriert. Ursprünglich beziehen sie sich auf Spaziergänge um und auf den bei Altenburg gelegenen Hutbigl. Die Acrylbilder in der Technik Monochrome Fläche, darauf Farbaufdruck mit Leinwand oder Styropor, heißen „Große Feldarbeit“ oder „Feldarbeit-Studie“ und sind durchnummeriert. Robert Eder geht es um die Schnittstellen zwischen Kultur und Natur, um die Brüche und Grenzen, mit denen der Mensch sein Wirken in der Landschaft markiert beziehungsweise Landschaft „erfindet“

 

Bei der von Robert Eder entwickelten Performance „Sprechautomat“ sitzt der Performer/die Performerin statuengleich hinter einem Tisch, auf dem ein Gong platziert ist. Schlägt jemand den Gong an, so springt die Person auf, trägt ein kurzes Gedicht vor und setzt sich wieder. Die Körpersprache gemahnt an einen mechanischen Vorgang. Diese Performance ist vor allem für Autor_innen verknappter respektive experimenteller Lyrik geeignet. Sie versteht sich gewissermaßen als künstlerisches Rufzeichen an Örtlichkeiten, die von – auch sprachlichen – Routinen geprägt sind.

 

Letztes Update am 05.06.2019

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