Friedensmuseum Burg Schlaining

Die Burg Schlaining gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Burganlagen Österreichs. Der ursprüngliche gotische Bau wurde im Lauf seiner Entwicklung durch Zubauten im Stil der Renaissance und des Barock ergänzt. Im Innenhof der Burg steht ein mächtiger Bergfried mit bis zu 8 m dicken Mauern, welchen man auch begehen kann.

Mit der burgenländischen Landes-Ausstellung "Krieg oder Frieden - Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens" haben wir im Jahr 2000 begonnen, unser Friedensmuseum aufzubauen.
Es behandelt Konflikte - von Streitigkeiten im Alltag bis hin zum mörderischen Krieg - und zeigt Wege auf, wie wir anders mit ihnen umgehen können - denn der Traum von einer friedlicheren Welt ist wohl so alt wie die Menschheit selbst.

Ausstellungen:

⇒ Gewalt – Umwelt - Konflikt - Frieden: Künstlerische, wissenschaftliche und pädagogische Konzepte für die Entstehung eines globalen Friedensbewusstseins

Friedensarbeit braucht lokale, regionale und globale Akteure, nicht nur in der Politik und in den Regierungen, sondern vor allem in der Zivilgesellschaft. Um Frieden wirksam zu entwickeln und durchzusetzen, ist ein Zusammenspiel auf allen Ebenen erforderlich - nach dem Motto: Global denken, lokal handeln. Die Dauerausstellung ist in 6 Bereiche aufgeteilt
• Einführung in den Frieden
• Friedensbewegung und FriedensstifterInnen
• Menschenrechte
• Europäischer Frieden
• Frieden und Kunst
• Globaler Frieden

Vom Fehdewesen zur Gerichtsbarkeit, Ausstellung im Burgturm

Die Anfänge unseres Rechtssystems im Mittelalter sind vor allem wegen der drastischen Strafen bekannt. Die Macht der jeweiligen Herrscher - der kirchlichen ebenso wie der weltlichen - wurde mit äußerster Brutalität durchgesetzt.

Volkskundesammlung Ludwig Toth, Arbeit und Wohnen um 1900

Die Sammlung Ludwig Toth zur Sachvolkskunde des Bezirkes Oberwart veranschaulicht das enge Zusammenspiel von Handwerk, bäuerlichem Nebenerwerb und Familie auf engem Raum. Die Sammlung stellt die größte, umfangreichste und thematisch geschlossenste dieser Art im Burgenland dar.

Ausstellung „Ritter Baumkircher“, Leben und Sterben im 15. Jahrhundert

Am 23. April 1471 wird Andreas Baumkircher trotz freien Geleites, das ihm Kaiser Friedrich III. zugesichert hat, ohne Verhör und ohne Verhandlung in Graz mit dem Schwert hingerichtet. Nur neun Jahre zuvor hat er von demselben Kaiser das Recht erhalten, die Stadt Schlaining zu gründen.
550 Jahre Stadtgründung nimmt Stadtschlaining zum Anlass, im Rahmen der umfassenden Retrospektive "Ritter Baumkircher" vor allem jener Frage nachzugehen, wie es zu der Hinrichtung Baumkirchers kommen konnte und wie der einstige Weggefährte des Kaisers zu einer derart gefährlichen Bedrohung des Landes werden konnte. Die Ausstellung zeigt den Werdegang des draufgängerischen Adeligen Baumkircher im politischen Ränkespiel zwischen Kaiser Friedrich III. und seinem größten Widersacher, dem ungarischen König Matthias Corvinus. Sie stellt eine Zeit des Umbruchs vor - denn das 15. Jahrhundert war eine unruhige Zeit, voll der Kämpfe, Kriege und Intrigen. Es war aber auch die Zeit, als das Mittelalter zu Ende ging und neue Ideen und neue Technologien die Neuzeit einläuteten.

Öffnungszeiten:

Palmsonntag bis 31. Oktober,
Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 17.00 Uhr.
Montag geschlossen (außer an Feiertagen).

Kassaschluss: 16.00 Uhr.

Auf Wunsch bieten wir für Gruppen (mind. 10 Personen) auch gerne Führungen an

Letztes Update am 03.07.2017

Bildergalerie

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Kontakt

Burg Schlaining

Friedensmuseum, Rochusplatz
7461 Stadtschlaining